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Rundbrief Nr. 3                                         Detember 2018

Herausgegeben in Schwarzschrift, Blindenschrift, als E-Mail und CD

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Wir möchten uns auch in diesem Jahr wieder bei allen Spendern, die unsere Arbeit unterstützt haben, herzlich bedanken! Auch danken wir der Hermann-Schlegel-Stiftung, die unser Körper-Seele-Geist-Seminar in Güttersbach gefördert hat und der Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, die unsere Studienfahrt nach Zypern unterstützt hat. Diesem Rundbrief ist wieder ein Überweisungsträger beigefügt, auf dem die Bankverbindung bereits eingetragen ist. (Nicht in der Braille-Ausgabe, da diese direkt von der Druckerei versandt wird. Bei Bedarf im Büro anfordern.) Ihre Spende wird ausschließlich für die Sehbehinderten- und Blindenseelsorge verwendet. t > < < <>
Zum Inhalt:
Der Andere Adventskalender
Aus dem Büro
- Abschied von Herbert Willausch
- Danke
- Punktschriftbibel zu vergeben)
- Unsere Termine für das nächste Jahr im Überblick
Informationen vom Dachverband DeBeSSDeBeSS)
- - Die Lutherbibel 2017 in Extra-Großdruck
- Danke
- Punktschriftbibel zu vergeben
- Unsere Termine für das nächste Jahr im Überblick:
Und zum Abschluss


Der Andere Adventskalendert

Kennen Sie den anderen Adventskalender? Seit vielen Jahren,
begleitet er uns durch die Advents- und Weihnachtszeit. Das,
besondere ist, er wird auch in Punktschrift produziert.,
Im diesjährigen Kalender fand ich ein "adventliches,
Geruchserlebnis" von Beatrice Blank:

Alles, was wir je erlebt haben, ist mit Gerüchen verbunden. Ein
einziger Duft kann eine ganze Flut von Erinnerungen zur Folge
haben. Bei ihren komponierten Düften unterscheiden
Parfümeure zwischen Kopfnote und Herznote. Die Kopfnote
nehmen wir zuerst wahr. Wir wissen sofort, ob wir sie mögen
oder nicht. Die Kopfnote ist intensiv, aber auch flüchtig. Nach
ihr kommt die Herznote und mit ihr der eigentliche, echte Geruch. Sie vermag Gefühle zu wecken, uns zu trösten oder
aufzuregen, zu begeistern oder zu beruhigen. Die Herznote ist
das, was vom Duft bleibt.

Wenn im Advent alles nach Weihnachten riecht, versuche ich zu
unterscheiden: Was drängt sich meiner Nase auf? Was bleibt?
Ich rieche Tannenzweige und warmes Kerzenwachs. Ich weiß:
Auf dem Kranz brennen heute drei Kerzen. Das Licht wird
heller. Kopfnote: Wald. Herznote: Hoffnung.
Lebkuchen, Mandelmakronen und Butterplätzchen. Mit Mühe
und Sorgfalt Zutaten verknetet, Teig gerollt und Formen
ausgestochen, gebacken, verziert und verpackt. Mit einer
Schleife um die Tüte verschenkt. Kopfnote: Zimt. Herznote:
Liebe.
Der abgegriffene Ledereinband des Gesangbuches. Gleich
singen und beten wir wie Millionen andere in diesen Tagen.
Kopfnote: Weihrauch. Herznote: Frieden."


An der Kopfnote: Weihrauch, da bleibe ich hängen. Als
evangelischer Christ bin ich daran nicht gewöhnt und wie heißt
es vorher:"Die Kopfnote nehmen wir zuerst wahr. Wir wissen
sofort, ob wir sie mögen oder nicht". Ich mag persönlich den
Geruch des Weihrauchs nicht! Aber es bleibt ja noch die
Herznote: Das, was vom Duft bleibt: Frieden. Den mag ich doch sehr!


Gerhard Christ

"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit,
Gott nahm in seine Hände meine Zeit.
Mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,
mein Triumphieren und Verzagen,
das Elend und die Zärtlichkeit.
Was macht`s, dass ich so fröhlich bin
in meinem kleinen Reich?
Ich sing und tanze her und hin
vom Kindbett bis zur Leich.
Was macht`s, dass ich so furchtlos bin,
an vielen dunklen Tagen?
Es kommt ein Geist in meinen Sinn,
will mich durchs Leben tragen.
Was macht´s, dass ich so unbeschwert
und mich kein Trübsinn hält?
Weil mich mein Gott das Lachen lehrt,
wohl über alle Welt.

Die folgenden Gedanken dazu stehen in einer Schrift von
Anselm Grün:
Der rheinische Kabarettist Hanns-Dieter Hüsch erinnert mit
# seinem fröhlichen Gedicht an die mittelalterliche Verszeile "Mich
wundert´s, dass ich so fröhlich bin". Hüsch erweitert diese
Frage, indem er ihr zwei andere Fragen zur Seite stellt:"Was
macht´s, dass ich so furchtlos bin?" und "Was macht´s, dass ich so unbeschwert und mich kein Trübsinn hält?" Die
Antworten, die Hüsch gibt, sind die Antworten des Glaubens.
Da ist einmal die Gewissheit, dass Gott meine Lebenszeit mit
allen Höhen und Tiefen in seine Hand nimmt. Alles, was
geschieht, alle meine Stimmungen, meine Triumphe
und Niederlagen sind in Gottes guter Hand.
Daher bin ich in jeder Situation in Gottes Hand, in die ich mich ergeben kann, von der
ich auch getragen bin, ganz gleich, was geschieht. Die zweite Antwort: Gottes Geist strömt in mich ein. Es ist der Heilige Geist,
der mir alle Angst nimmt, weil er mich mit Gottes Kraft ausstattet.
Und die dritte Antwort verweist auf den Gott, der mich das
Lachen lehrt "wohl über alle Welt". Gott lehrt mich das Lachen
, weil er der Welt ihre Macht nimmt. Die Welt ist für den, der
glaubt, nicht bedrohlich. Er ist befreit von den Maßstäben dieser
Welt, nicht mehr dem Druck ausgesetzt, sich überall beweisen
und rechtfertigen zu müssen. Vor Gott dürfen wir einfach sein.
Da dürfen wir fröhlich tanzen, selbst "bis zur Leich".
Unbeschwert, unangefochten auch von Todesangst, können wir
durch das Leben gehen, weil Gottes Engel uns beflügeln und
uns Anteil schenken an ihrer Leichtigkeit.

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Aus dem Büro

- Abschied von Herbert Willausch

< Schon im September ist unser langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter Herbert Willausch verstorben.
Er hat über lange Jahre die Regionalgruppe der Sehbehinderten und Blindenseelsorge in Rimbach/Birkenau im Odenwald geleitet.
Zu Beginn mit seiner Frau Mechthild und später mit
seiner zweiten Frau Ute. Herbert Willausch war trotz seiner Seheinschränkung - erst sehbehindert, später erblindet -
immer aktiv und kreativ. Viele kennen ihn auch als eine der Stimmen unserer Rundbrief - Kassette. Er hat sie selbst produziert, geschnitten und mit Musik und seinen typischen
Geschichten ausgestaltet. Wir sind dankbar, dass er unser
Team über viele Jahre unterstützt und bereichert hat.



Zum Inhaltsverzeichnis

- Danke


Wir möchten uns auch in diesem Jahr wieder bei allen
Spendern, die unsere Arbeit unterstützt haben, herzlich bedanken!

Auch danken wir der Hermann-Schlegel-Stiftung, die unser
Körper-Seele-Geist-Seminar in Güttersbach gefördert hat und der Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, die unsere Studienfahrt nach Zypern unterstützt hat.

Diesem Rundbrief ist wieder ein Überweisungsträger beigefügt
, auf dem die Bankverbindung bereits eingetragen ist. (Nicht in der Braille-Ausgabe, da diese direkt von der Druckerei versandt
wird. Bei Bedarf im Büro anfordern.)
Ihre Spende wird ausschließlich für die Sehbehinderten- und
Blindenseelsorge

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- Punktschriftbibel zu vergeben


Uns wurden einige Bücher der Punktschriftbibel (Elberfelder-
Bibel, gedruckt in Marburg) überlassen: Psalmen, Briefe und
das Johannesevangelium.
Wir möchten sie gerne kostenlos weitergeben. Wer daran
interessiert ist - bitte im Büro in Darmstadt anrufen.

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22. - 24. Februar 2019Fachtagung des Dachverbandes
DeBeSS in Augsburg "Hast Du schon die App oder verlässt Du
dich noch auf Menschen?"
Die Tagung ist ausgebucht. Es gibt eine Warteliste.


13. - 17. Mai 2019 Ökumenische Bibelwoche im Bildungs-
und Exerzitienhaus Kloster Salmünster in Bad Soden-
Salmünster


17. - 27. Juni 2019 Sommerfreizeit auf Borkum in der Villa
Gerhards
/

15. August 2019 -Tagesausflug nach Rüdesheim mit Besuch
des Museums "Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett"
Gemeinsamer Ausflug mit dem Katholischen Blindenwerk und
der Ev. Blindenarbeit Frankfurt


11. - 14. November 2019 - "Körper - Seele - Geist" -
Wohlfühltage in Güttersbach/Odenwald im Hotel "Zentlinde

05. - 09. Dezember 2019 (2. Advent) - Adventstage in
Gemeinschaft im Haus Höhenblick in Braunfels

Weitere Informationen erhalten Sie i "Miteinander durch das
Jahr 2019" unter Menüpunkt Veranstaltungen

Bitte schon zu Jahresbeginn Interesse für die Sommerfreizeit
, Adventstage u.a. bekunden, da wir mit den Bildungshäusern
schon ein Jahr im Voraus Verträge abschließen. Bei
Nichteinhaltung müssen wir Ausfallgebühren bezahlen.
Weitere Informationen erhalten Sie im "Miteinander durch das
Jahr 2019" am Ende des Rundbriefes.
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Vielleicht möchten Sie für das nächste Jahr noch die Losungen
der Herrenhuter Brüdergemeinde bestellen. Für jeden Tag des
Jahres bieten sie zwei Bibelworte an, dazu einen Liedvers oder
ein Gebet aus der christlichen Tradition.
Es gibt zwei Möglichkeiten:

Die Losungen eines ganzen Jahres erscheinen in 6 Heften im
DIN A4-Format, dabei finden Sie jeweils 2 Monate in einem
Heft. Dazu kommt ein Anhang mit Informationen. Die
Auslieferung der Losungen erfolgt jeweils im Dezember.
Der Gesamtpreis für die Losungen beträgt 25 ? für das
Jahresabonnement. Das Abonnement wird jährlich automatisch
verlängert, wenn Sie nicht kündigen
Die Losungen werden auch zusammen mit der fortlaufenden
Bibellese aufgelesen. Zusätzlich sprechen wir täglich eine Andacht aus dem Andachtsbuch "Sonne und Schild.
Evangelischer Tageskalender" der evangelischen Verlagsanstalt in Leipzig auf. Das Jahrespaket umfasst 2 CDs im Daisy-
Format. Die Auslieferung erfolgt im Dezember des Vorjahres. Die beiden CDs mit den Losungen kosten zusammen 25 ? für das Jahresabonnement. Das Abonnement wird jährlich
automatisch verlängert, wenn Sie nicht kündigen



Das Evangelische Gesangbuch in Großdruck gibt es jetzt, ab
Mitte Dezember, als navigierbare PDF-Datei. Die Texte aller
Lieder des Stammteils sowie aller Regionalteile sind in einer großen, klaren, fetten Schrift aufbereitet. Es gibt zwei
Versionen: einmal schwarzer Text auf weißem Hintergrund und einmal weißer Text auf schwarzem Hintergrund. In der PDF-
Datei ist eine Navigation möglich. Aus dem Inhaltsverzeichnis,
das nach Nummern und Liedanfängen sortiert ist, kann in das
jeweilige Lied und wieder zurück gesprungen werden. Die
Version kann auch auf einem Tablet mit in den Gottesdienst genommen werden. Die PDF-Datei kann für 5 ? beim
Dachverband in Kassel bestellt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich direkt an die Geschäftsstelle des
Dachverbandes, Tel. Nr.: 05 61 / 72 98 71 61



"Hast Du schon die App oder verlässt Du dich noch auf
Menschen? Assistenz zwischen digitalen Hilfsmitteln
und menschlicher Begleitung" - Das ist das Thema der 4. Fach-
tagung des Dachverbandes (DeBeSS), vom 22. - 24. Februar 2019, in Augsburg. Zur Tagung sind alle Menschen eingeladen,
die am Thema interessiert sind, insbesondere ehren-und
hauptamtlich Mitarbeitende in der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge. Ausführliche Informationen erhalten
Sie bei uns im Büro in Darmstadt. Anmeldeschluss 10.12.2019.




Perspektivwechsel (von Iris Macke)

Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde!

Und nun lesen Sie den Text von unten nach oben!
Gott kommt auf die Erde!
Es wäre gelogen, würde ich sagen
Nichts wird sich verändern
Ich kann unmöglich glauben
Dass Gott fehlt
Es ist doch ganz klar
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint
Ich weigere mich zu glauben
Dass die Zeit rast
Es ist doch so
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Ich glaube nicht
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Nein, die Wahrheit ist
Advent heißt Warten


Ich wünsche Ihnen eine gute Advents- und Weihnachtszeit
und grüße Sie herzlich im Namen aller, die an diesem Rundbrief mitgewirkt haben.



Ihr Gerhard Christ