Rundbrief - Zentrum Seelsorge und Beratung

Zentrum Seelsorge und Beratung

Unser Angebot

Das Zentrum Seelsorge und Beratung ist ein Fachzentrum, das kirchliche Mitarbeitende und Träger im Bereich der EKHN berät, unterstützt und fachlich qualifiziert. Diese Mitarbeitenden und Träger verantworten bzw. führen in Kirchengemeinden und Dekanaten, Kirchenleitung und Kirchenverwaltung sowie im Diakonischen Werk Seelsorge und Beratung durch.

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Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

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Rundbrief 2·2019


Erinnerung

Wir sind erst seit wenigen Wochen von der Sommerfreizeit zurück und haben die schönen Tage auf der Insel Borkum noch gut in Erinnerung.

Aus dem Kalender „Jahresklänge“ stammt der Text von Inke Thomsen-Krüger. Er gibt etwas von dem wieder, was wir erlebt haben und was in Gesprächen während und nach der Freizeit immer wieder geäußert wurde.

Urlaubszeit

„Endlich: Abtauchen! Raus aus dem Alltagstrott, frei von allen Pflichten. Auf und davon. Und dann: Eintauchen! In einen anderen Zeitrhythmus, in andere Geschmackswelten. Innehalten und genießen. Schließlich: Auftauchen! Zurück in den Alltag. Befreit von Altem, bereit für Neues. Gestärkt, ermutigt.

Abtauchen – Eintauchen – Auftauchen. Wie in der Taufe. Ein altes Taufbecken in Jerusalem erinnert an die Taufe im Urchristentum: Man legte am Beckenrand die Kleidung ab, tauchte ein ins Wasser, ließ den alten Menschen zurück und tauchte neu geboren wieder auf. Am Beckenrand gegenüber lag neue weiße Kleidung, die man anzog, um buchstäblich Farbe zu bekennen. Auch hier: befreit vom alten Leben, bereit für das neue Leben in Christi Nachfolge.

Abtauchen – Eintauchen – Auftauchen! Ab und zu ist es gut, sich erinnern zu lassen. Im Urlaub zum Beispiel. Wenn wir Gewohntes zurücklassen und uns auf Fremdes einlassen. Wenn wir Freiheit wagen. Und uns dabei doch immer verlassen dürfen auf den, der uns liebt.“

Vielleicht kommt Ihnen jetzt die Erinnerung an den letzten Urlaub oder die Vorfreude auf den Urlaub, der noch kommt!

Egal, ob auf Borkum oder in Jerusalem oder anderswo.

„Befreit von Altem, bereit für Neues. Gestärkt, ermutigt.“

Das wünsche ich Ihnen

Gerhard Christ


Adventstage in Gemeinschaft im Haus Höhenblick in Braunfels

vom 05. - 09. Dezember 2019 (2. Advent)

Eine Zeit für Erholung und Besinnung, aber auch für Spaziergänge, Gespräche und Andacht.

Wir besuchen den Weihnachtsmarkt unterhalb des Schlosses in der malerischen Altstadt von Braunfels und unternehmen einen Ausflug in die Umgebung. Es gibt noch freie Plätze!

Bei Interesse, bitte bald anmelden.


Evangelisches Gesangbuch EGplus

Im Evangelischen Medienverband Kassel ist die Sonderaus-gabe des EGplus im Großdruck erschienen. Das Format ist 24cm x 17cm mit Spiralheftung. (Die Normalausgabe hat das Format 18cm x 11cm.)

Wenn Sie gerne eine Ausgabe möchten, rufen Sie beim Verlag unter der Tel. Nr. 05 61 34 22 4 an.

Die Einzelausgabe kostet 11 € plus Versand.

Wem die Lieder zu unbekannt sind - es gibt auch eine Doppel-CD „EGplus – Alle Lieder zum Kennenlernen“ zum Preis von 15 € (zu beziehen durch jede Buch- und Musikalienhandlung).

Die CD beinhaltet Hörbeispiele aller Lieder mit Singstimme und Tastenbegleitung, um den Zugang zu den Liedern zu erleichtern.


Ökumenischer Bibelgesprächskreis in Frankfurt

Jeden ersten Donnerstag im Monat von 14.30 bis 16.00 Uhr trifft sich eine Kleingruppe zum ökumenischen Bibelgespräch im „Haus der Diakonie“ in der Kurt-Schumacher Straße 31 (2. Stock).

Der Gesprächskreis würde sich über neue TeilnehmerInnen freuen.


Regionaltreffen Gießen

Am Mittwoch, 16. Oktober 2019, ab 12.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr, findet ein Tagestreffen in Gießen im Gemeindesaal der Luthergemeinde statt. Es startet mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte „Pizza Pie“(gegenüber des Gemeindehauses).


Regionalgruppe Darmstadt/Odenwald

Am Montag, 21. Oktober 2019, von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr, trifft sich die Regionalgruppe Darmstadt/Odenwald in Bad König-Zell, erst zum Gottesdienst in der Ev. Kirche, danach zum gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus „Zur Krone“ und anschließend zum Nachmittagsprogramm im Gemeindehaus. 

Die Anmeldungen erfolgen über unser Büro.

Wie bei allen Regionalgruppen gibt es bei diesen Treffen genügend Zeit zum Gespräch und Austausch mit alten und neuen Freunden und Bekannten.


Rückblick auf unseren Tagesausflug mit der Katholischen Blindenarbeit und der Gruppe in Frankfurt

In den Rheingau führte dieses Jahr, unser Tagesausflug,

wie wunderbar!

Das Ziel war Rüdesheim am Rhein,

vereint sind hier Kultur und Wein.

 

Im Museum selbstspielender Musikinstrumente bekamen wir ein Konzert besonderer Art geboten.

Auf Stiftwalzen, gelochten Pappbändern und Metallplatten befanden sich hierfür die Noten.

Reproduktionsklaviere, Orchestrien, Drehorgeln und Spieluhren ließen ihre Melodien erklingen,

und mancher Zuhörer begann bekannte Lieder leise mitzusingen.

 

Mechanische Musikinstrumente aus dem 18. bis 20. Jahrhundert hat Siegfried Wendel zusammengetragen.

Über ihre Bauweise und Funktion konnte man uns bei der Führung viel Interessantes sagen.

So wurde uns die Technik vergangener Zeiten anschaulich nahegebracht.

Wir waren davon sehr beindruckt. Der Besuch im Musikkabinett hat viel Freude gemacht.

 

Dann gingen wir alle zu einem Weingut hin,

denn nach einer Stärkung stand uns nun der Sinn.

Die Speisen und der Rebensaft,

verliehen wieder neue Kraft.

 

Und soll`s noch etwas mehr Geschichte sein?

Eine Burgenrundfahrt auf dem Ausflugsschiff lud dazu ein.

Andere wollten lieber hinauf zum Niederwalddenkmal schweben,

sanft trug sie die Seilbahn über die Weinberge der Germania entgegen.

 

Alten Freunden wieder begegnen und neue finden,

das ist immer ein Gewinn.

Erfahrungen austauschen, über Gott und die Welt reden,

auch danach steht uns der Sinn.

                                                                     von Marianne Kircher

 

Und Wilhelm Busch ist der Meinung:

“Solange Herz und Auge offen,

um sich am Schönen zu erfreun,

solange darf man freudig hoffen,

wird auch die Welt vorhanden sein.



Und zum Abschluss

In Zusammenarbeit mit dem Radiosender FFH gibt es seit dem Jahr 2015 regelmäßig im September einen Lied-Sonntag, an dem ein moderner Pop-Song im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht. In diesem Jahr ist es ein Lied des Sängers Adel Tawil: „Ist da jemand“ heißt der Titel.

Ich habe das Lied schon im Radio gehört und der Text und die Musik haben mich dazu gebracht, einmal genauer hinzuhören!

Auszüge des Textes:

Ohne Ziel läufst du durch die Straßen
Durch die Nacht, kannst wieder mal nicht schlafen
Du stellst dir vor, dass jemand an dich denkt
Es fühlt sich an als wärst du ganz alleine
Auf deinem Weg liegen riesengroße Steine
Und du weißt nicht, wohin du rennst

Wenn der Himmel ohne Farben ist
Schaust du nach oben und manchmal fragst du dich

Ist da jemand, der mein Herz versteht?
Und der mit mir bis ans Ende geht?
Ist da jemand, der noch an mich glaubt?
Ist da jemand? Ist da jemand?

Der mir den Schatten von der Seele nimmt?
Und mich sicher nach Hause bringt?
Ist da jemand, der mich wirklich braucht?
Ist da jemand? Ist da jemand?

Dann kommt der Blickwechsel, die Worte sind fast die Gleichen:

Wenn man nicht mehr danach sucht
Kommt so vieles von allein
Hinter jeder neuen Tür
Kann die Sonne wieder schein´n

Du stehst auf mit jedem neuen Tag
Weil du weißt, dass die Stimme
Die Stimme in dir sagt

Da ist jemand, der dein Herz versteht
Und der mit dir bis ans Ende geht
Wenn du selber nicht mehr an dich glaubst
Dann ist da jemand, ist da jemand!
Der dir den Schatten von der Seele nimmt
Und dich sicher nach Hause bringt
Immer wenn du es am meisten brauchst
Dann ist da jemand, ist da jemand!

Adel Tawil hat das Lied nach einer Krise durch Trennung und nach einem Unfall geschrieben!

Es geht um jemand, der sich einsam fühlt und sich nach Begleitung sehnt – vielleicht durch einen Menschen, der ihn versteht, vielleicht aber auch durch Gott.

Aus der Frage: Ist da jemand? – wird am Ende die Hoffnung und vielleicht sogar die Gewissheit: Ja, da ist jemand!

Ich wünsche uns allen Momente, in denen wir das auch so sagen können!

Und grüße Sie im Namen aller, die an diesem Rundbrief mitgewirkt haben.

Ihr Gerhard Christ

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Er erscheint 3 mal im Jahr und kann in Schwarzschrift, Blindenschrift, als E-Mail oder auf CD-Rom bezogen werden.

Kontakt

Zentrum Seelsorge und Beratung (ZSB)
der Evangelischen Kirche in Hessen
und Nassau

Kaiserstraße 2
61169 Friedberg
Tel. 06031 162950
Fax 06031 162951
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